Aufbruch – Ein neuer Tag

Die digitalisierte Gesellschaft und ihre Transformation

Die digitalisierte Gesellschaft und ihre Transformation

Als ich vor kurzem bei einem Kunden war, hatten wir noch Zeit ein wenig zu plaudern. Dabei sind wir relativ schnell auf das Thema Digitalisierung und digitalisierte Gesellschaft gestossen. Was Digitalisierung ist? Da hat jede und jeder von uns eigene Vorstellungen. Die Erklärung meines Kunden und seine Überlegungen dazu, empfand ich allerdings als sehr spannend und sie haben mich zum Denken angeregt. Er meinte: «Wir sind schon digitalisiert! Wir haben alle Instrumente, die es braucht um 100 % digital zu arbeiten und zu leben. Die Transformation selbst aber, die Nutzung der digitalen Mittel in der Gesellschaft, da fehlen uns noch wichtige Elemente.»

Mein Kunde erklärte mir seinen Standpunkt anhand eines Beispiels: Eine Bank kann heute alles digital abwickeln. Sämtliche Geschäftsbereiche können ohne Probleme ihre Prozesse digital durchführen. Ob Kreditgeschäft, Hypotheken oder Geldtransaktionen, für alles gibt es heute schon entsprechende digitale Plattformen und Schnittstellen. Die Krux dabei ist, dass diese Angebote nur zum Teil von Kunden und Mitarbeitenden digital genutzt und akzeptiert werden und dadurch auch nicht ihre gewünschte Wirkung erzielen. Dazu kommt, dass der analoge Prozess weiterhin Ressourcen bindet und es so zu Doppelspurigkeiten kommt. Den digitalen Nutzen zu erklären und die Transformation voranzutreiben, das ist die Herausforderung der Zukunft. Bei der Digitalen Transformation geht es vor allem um Leadership und Kommunikation. Aber auch um die Tatsache, dass Technologie selbst nicht das Problem ist.

Wohin geht die nächste Tour?

Technologie ist nicht das Problem, Kommunikation ist es

„Technology ist not the problem“. Wenn überhaupt, dann wird sie erst dann zur Problematik, wenn alle Beteiligten in Linie und wirklich digital sind. Erst dann macht es Sinn, über Schwächen der Technologie zu reden. Ein interessanter Standpunkt!

In meiner Praxis als Computer Coach sehe ich ähnliche Herausforderungen der digitalisierten Gesellschaft: Auch ich erwische mich immer wieder dabei, dass ich den Computer als erweiterte Schreibmaschine verwende. Wie schnell ist da etwas geschrieben und mit einem knappen Kommentar im E-Mail-Kanal verteilt. Quick and easy – noch mehrere CC-Adressen einbinden und schon habe ich mein Ziel erreicht: „Ich habe es euch ja geschrieben!“ Wie sinnvoll oder nachhaltig das ist, das wissen nur die Schreibmaschinen-Götter.

Wo liegen die Herausforderungen der Digitalen Transformation also wirklich? „Die Digitale Transformation wird durch IT-Tools gestützt, aber die Hauptherausforderungen sind die kulturellen Veränderungen und die ‚Mitnahme‘ der Personen in den Unternehmen.“ (Ulrike Führmann)

Es geht also um einen Changeprozess in der Organisationskultur. Dazu braucht es eine gut durchdachte und klar strukturierte begleitende, interne Kommunikation. Kommunikation ist Schlüssel und Herausforderung zugleich.

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Digitalität als Nutzen: Partizipation = Einladung zum Mitmachen

In meinem letzten Blog habe ich beschrieben, wie schwierig bestehende, eher klassisch geführte Partizipationsdialoge sind. Es ging dabei um die Ortsplanung in meiner Wohngemeinde. Das solche Dialoge auch digital und dialogisch funktionieren, habe ich auf dieser Webseite gefunden: https://ortsplanung-goldach.ch

So liest man auf der Webseite:

  • Die E-Mitwirkung ist ein Service für die Bevölkerung und bietet folgende Vorteile:
  • Orts- und zeitunabhängige Beteiligung am politischen Prozess
  • Schnelle, sichere und papierlose Rückmeldungen
  • Es können weitere Personen zur gemeinsamen Bearbeitung der Stellungnahme eingeladen werden
  • Ideal für Organisationen wie Parteien, Verbände oder Vereine
  • Ermöglicht der Verwaltung eine effiziente Auswertung und Nachbearbeitung

Digitale Partizipation finde ich persönlich extrem spannend, interessant und wichtig. Ein weiteres Projekt aus diesem Bereich, das ich hier nennen möchte, ist die Quartieridee.

Hier bewerben sich verschiedene Gruppen im digitalen Raum aus dem Quartier Wipkingen für ein Budget der Stadt Zürich von CHF 40’000.00. Schon der ganze Entstehungsprozess und die Entwicklung des Projektes sind faszinierend. Hier entwickeln sich neue Formen der Partizipation und die Mitwirkung auf Bürgerebene. Die Helvetia ist am Jubeln – gelebte und weiter entwickelte Demokratie!

Die digitalisierte Gesellschaft hat noch einen weiten Lern-Weg vor sich. Wie wir kommunizieren und wie wir den ständigen Wandel leben sollten, müssen wir noch lernen. Mit jedem Schritt, jeden Tag – und auf diesem Blog schildere ich meinen eigenen Weg.

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Aktuelles aus unserem Blog

In Kürze

Die digitalisierte Gesellschaft hat noch einen weiten Lern-Weg vor sich. Aber wo liegen die großen Herausforderungen der digitalen Transformation wirklich? In der Technologie? In den Tools? Bei den Anwenderinnen und Anwendern? Dieser Beitrag hinterfragt kritisch ein paar gängige Annahmen.

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Felix Hosner Geschäftsführer Computer Coach

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